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Drachen für Fortgeschrittene

Bastelvergnügen für fortgeschrittene Drachenbauer

Er saust durch die Luft, Sie hören das typische Geräusch und an der Leine wird ordentlich gezogen. Einen Drachen steigen lassen ist nicht nur ein großer Spaß, sondern auch ein Training für den ganzen Körper. Das ist natürlich abhängig davon, welchen Flugdrachen Sie in die Lüfte steigen lassen. Wollen Sie sich nicht an den klassischen Einsteiger-Drachen versuchen, entscheiden Sie sich für die Modelle für Fortgeschrittene. Sie sind etwas komplizierter, doch bieten nach dem Bau noch mehr Spaß. Wir zeigen Ihnen einige Anleitungen, wie Sie Ihren eigenen Lenkdrachen bauen können.

 

Lenkdrachen sind Drachen für Fortgeschrittene

Lenkdrachen stellen als Drachen für Fortgeschrittene höhere Ansprüche an das Können des Piloten, bieten aber auch deutlich mehr Möglichkeiten und Action – Foto: Pixabay

 

Was ist der Unterschied zu Einsteiger-Drachen?

Machen Sie nicht den Fehler und kehren Sie Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Drachen über einen Kamm. Auf dem ersten Blick wirken beide vielleicht sehr ähnlich, doch es gibt massive Unterschiede. Angefangen bei der Bauweise. Ein Einsteiger-Drachen ist recht simpel und besteht im Grunde nur aus einer Flugfläche, welche per Schnur verbunden ist. Insofern können Sie keine verrückten Stunts oder außergewöhnliche Flugmanöver machen, sondern der Fokus der Beginner-Drachen liegt auf dem Fliegen. Von daher ist er auch perfekt für alle, die noch nie einen Drachen geflogen haben. Andere Drachenarten könnten nämlich schnell richtig Boden gleiten, doch bei einem Einsteiger-Flugdrachen ist das eine Seltenheit. Er fliegt ganz entspannt in den Lüften und macht es sich dort bequem.

Im Vergleich dazu der fortgeschrittene Drachen, womit wir uns in diesem Artikel beschäftigen. Optisch erinnert er an ein Einsteiger-Modell, doch der Aufbau ist deutlich komplizierter. Sie können ihn also nicht einmal nebenbei basteln, mit irgendwelchen Utensilien, welche Sie noch zu Hause herumliegen haben. Ganz im Gegenteil, denn Sie benötigen diverse Materialien und Hilfsmittel, um den Lenkdrachen zu fertigen. Außerdem brauchen Sie etwas mehr Geschick. Bei den herkömmlichen Modellen müssen Sie meist nur mit etwas Kleber zur Tat schreiten, doch unsere jetzigen Drachen sind deutlich aufwendiger. Deshalb legen wir Ihnen einen solchen Drachen nur ans Herz, wenn Sie ein paar Erfahrungen mitbringen. Natürlich können auch Anfänger mit einem Fortgeschrittenen-Drachen beginnen, doch halten Sie sich dann akkurat an unsere Anleitungen. Ansonsten passiert es schnell, dass der Drache gar nicht in die Lüfte steigen will.

 

Drachen für Fortgeschrittene fordert seinen Piloten

Drachen für Fortgeschrittene können starke Kräfte entwickeln und ihre Piloten körperlich spürbar fordern. Sie sind daher nicht immer etwas für Kinderhände – Foto: Pixabay

 

Praktisches Zubehör für Ihren Flugdrachen

Ist der Drachenbau abgeschlossen, gibt es noch einiges Zubehör, welches Ihnen den Flug im Anschluss erleichtert. Ein Muss für jeden ambitionierten Drachenlenker ist eine gepolsterte Lenkschlaufe. Jene hat den Vorteil, denn sie über eine Polsterung verfügt und somit die Hände vor der Druckbelastung des Drachens schützt. Immerhin kann er gerade bei starken Winden einen ordentlichen Zug aufbauen, welcher anschließend in die Hände schneidet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie den Lenkdrachen dadurch besser im Griff haben und somit genau bestimmen können, wohin die Reise gehen soll. Aber auch ein Windmesser ist eine große Hilfe. Sowohl ein zu starker als auch zu schwacher Wind kann Probleme beim Drachen steigen lassen machen. Bei einem zu starken Wind könnte der Drachen dauerhaft beschädigen und Sie haben umsonst Mühe und Zeit investiert, jenen zu bauen. Bei einem zu schwachen Wind steigt der Drache erst gar nicht empor und landet immer wieder unsanft auf dem Boden. Auch das kann zu Beschädigungen führen. Dank eines Windmessers können Sie feststellen, welche Windstärke aktuell draußen herrscht. Praktisch: Solch einen Windmesser können Sie auch selbst bauen. Ein sogenannter „Kite Killer“ kann ebenfalls vorteilhaft sein. Es handelt sich um eine Sicherheitsvorkehrung, bei der der Drache sanft landet, falls Sie die Leinen loslassen. Das heißt, sollten Sie die Griffe loslassen, werden sofort Bremsleinen aktiviert. Dadurch landet der Kite sofort und fliegt nicht unkontrolliert weg. Gewiss gibt es noch sehr viel mehr Zubehör fürs Drachenfliegen, doch diese drei Helfer sind schon ein guter erster Schritt. Besonders dann, wenn Sie das Drachenfliegen ernsthaft betreiben wollen und es nicht nur ein kleiner Spaß für Sie ist.

 

Lenkdrachen am Himmel - Drachen für Fortgeschrittene

Lenkdrachen garantieren auch erfahrenen Nutzern stundenlangen Flugspaß – Foto: Pixabay

 

Drachen für Fortgeschrittene – unsere Anleitungen

 

Anleitung 1: Einen Lenkdrachen bauen

Nach den Einsteigermodellen, welche einfach nur in die Lüfte steigen und dort hin- und hertanzen, folgt der Lenkdrachen. Wie der Name schon sagt, können Sie jenen durch die Lüfte lenken und kleine Kunststücke vollführen. Natürlich benötigt das einiges an Übung, doch mit der Zeit lernen Sie den Drachen zu kontrollieren und können anschließend viele unterschiedliche Manöver durchführen. Bei einem Lenkdrachen ist es essenziell, dass Sie sich für hochwertige Materialien entscheiden. Sparen Sie bei jenen, zeigt sich das schnell beim späteren Flug. Immerhin lastet ein relativ großer Druck auf dem Drachen, weshalb er beschädigen könnte, wenn Sie keine hochwertigen Materialien verwenden.

Zu unserer Anleitung für Lenkdrachen Nummer 1:

Anleitung 2: Ein anderer Lenkdrache

Unsere Drachenbau-Anleitung eins ist natürlich nur ein Modell. Es gibt viele unterschiedliche Lenkdrachen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sagt Ihnen das obere Modell also nicht zu oder Sie wollen noch einen anderen Drachen bauen, versuchen Sie sich an unserer zweiten Anleitung. Die Anleitung ist etwas simpler und deshalb für Personen ideal, welche gerade von den Einsteiger-Drachen kommen. Praktisch: Diese Anleitung ist auch für Kinder geeignet. Wünschen Sie sich also keinen simplen Flugdrachen, sondern wollen etwas mehr Aktion, dann ist diese Anleitung die Richtige.

Zu unserer Anleitung für den Lenkdrachen Nummer 2:

Anleitung 3: Ein Yakkodrachen

Haben Sie schon einmal etwas von einem Yakkodrachen gehört? Es handelt sich um einen der vielen Flugdrachenarten, die es aktuell auf dem Markt gibt. Dennoch sehen Sie einen Yakko eher selten auf der Drachenwiese, dabei ist der Bau nicht sonderlich schwer.

Zu unserer Anleitung für einen Yakkodrachen

 

Weitere spannende und aussergewöhnliche Drachen finden sich in unserer Patentschriftsammlung*