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Reinigung und Lagerung

So reinigen und lagern Sie Ihren Flugdrachen

Der Wind saust um die Ecke und es ist höchste Zeit für einige spannende Stunden mit Ihrem Flugdrachen. Nachdem Sie mit dem Drachen durch die Lüfte gepfiffen sind, hört der Spaß aber irgendwann auf. Wichtig ist jetzt, dass Sie Ihren Drachen nicht einfach zusammenknäulen und in die nächste Ecke legen. Im Handumdrehen ist es zu irgendwelchen Beschädigungen gekommen, welche Sie hätten vermeiden können. Wir empfehlen deshalb, dass Sie sich immer sorgsam um Ihren Lenkdrachen kümmern, damit er Ihnen noch viele Jahre erhalten bleibt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Flugdrachen reinigen, anschließend richtig lagern und bei Bedarf länger wegpacken. Unsere Empfehlungen zur Reinigung und Lagerung.

 

Flugdrachen - Reinigung und Pflege

Wer lange Freude an seinem Flugdrachen haben möchte sollte auch die Reinigung und Lagerung gewissenhaft angehen – Foto: Pixabay

 

Reinigung – Nach dem Flug ein Muss

Es gibt mehrere Wege, wie Sie Ihren Drachen nach dem Fliegen säubern können, weshalb Sie als Erstes auf das Material achten sollten. Eines gilt aber für alle Drachen: Lassen Sie die Finger von Reinigungsmitteln. Gerade, wenn der Lenkdrache einmal im Schlamm oder einer Pfütze gelandet ist, wirkt Reinigungsmittel allzu verlockend. Immerhin entfernen Sie damit auch eingetrockneten Schmutz. Das Problem bei Reinigungsmitteln ist, dass diese oftmals als zu aggressiv gelten. Schnell haben Sie irgendwelche Löcher in die Segel geschrubbt, obwohl Sie eigentlich nur den Schmutz entfernen wollten. Lassen Sie deshalb die Finger von Reinigungsmitteln. Sicherlich gibt es im Handel teilweise Reinigungsmittel, welche sehr sanft arbeiten oder sogar auf empfindliche Materialien ausgelegt sind, doch auch das ist keine gute Idee. Sagen Sie dem Schmutz lieber mit Wasser und einem Mikrofasertuch den Kampf an.

Ein weiterer Fehler sind zu grobe Putzhilfen, wie zum Beispiel Stahlwolle, die raue Seite des Küchenschwamms oder auch harte Bürstenborsten. Auch mit diesen bekommen Sie den Drachen deutlich schneller sauber, doch Beschädigungen liegen jetzt an der Tagesordnung. Und einen Flugdrachen zu reparieren ist deutlich aufwendiger, wie Sie noch erfahren werden. Lassen Sie deshalb die Finger von groben Putzhilfen und nutzen Sie lediglich ein Mikrofasertuch. Es ist sanft, reinigt schnell und verhindert, dass Sie den Schmutz allzu sehr verteilen. Im besten Fall bereiten Sie die Reinigung folgendermaßen vor: Sie lassen Wasser aufkochen und geben es danach in einen Eimer oder eine passende Schüssel. Das Mikrofasertuch waschen Sie gründlich aus. Jetzt warten Sie einen Moment, bis das Wasser leicht abgekühlt ist. Es sollte nicht lauwarm, sondern noch heiß sein. Jedoch dürfen Sie sich nicht verbrennen. Anschließend können Sie mit der Reinigung beginnen.

Schritt 1: Legen Sie den Drachen aufgespannt vor sich aus. Am besten auf eine weiche Fläche, wie zum Beispiel Gras oder eine Decke. Auf einem zu harten oder rauen Boden könnte der Lenkdrache beschädigen. Von daher ist es teilweise besser, wenn Sie mit der Reinigung einen Moment warten, statt den Drachen mitten auf den harten Boden zu legen. Haben Sie aber ein gutes Plätzchen gefunden, breiten Sie die Segel aus.

Schritt 2: Bemerken Sie groben Dreck, wischen Sie vorsichtig mit Ihrer Hand über das Segel. Teilweise können Sie den Drachen auch sanft ausschütteln. Ansonsten tauchen Sie das Mikrofasertuch in das warme Wasser. Fahren Sie jetzt mit dem Tuch von einer zur anderen Seite. Wichtig: Behalten Sie immer dieselbe Richtung bei und vermeiden Sie irgendwelche kreisenden Bewegungen. Der Grund ist, dass Sie den Schmutz somit nur noch mehr verteilen. Außerdem könnten Sie ihn in das Material „rubbeln“, was zu Beschädigungen führt. Lieber sanft und mehrfach über den Stoff fahren, als zu viel Druck auszuüben. Im Grunde streicheln Sie den Schmutz langsam vom Material.

Schritt 3: Bevor Sie die andere Seite des Segels reinigen, sollten Sie ein trockenes Mikrofasertuch zur Hand nehmen. Fahren Sie damit über den Stoff und trocknen Sie ihn somit. Wichtig: Es wäre nutzlos, wenn Sie jetzt den Drachen umdrehen und die saubere Seite wieder in den Schmutz legen. Nun ist es gut, wenn Sie eine Decke oder Folie unterlegen. Dadurch vermeiden Sie den erneuten Kontakt mit dem schmutzigen Erdreich.

Schritt 4: Im Grunde gehen Sie auf der anderen Seite genauso wie auf der ersten Seite vor. Das heißt, Sie wischen die Flügel mit heißem Wasser ab und trocknen sie anschließend nach. Das Abtrocknen ist sehr wichtig, denn packen Sie einen feuchten Flugdrachen weg, kann das gefährlich für das Material sein. Je nach Lagerungsdauer kann es sogar zur Bildung von Schimmel kommen, was sogar gesundheitsgefährdend ist. Sollten Sie also nicht zu 100 Prozent sicher sein, dass der Drache komplett trocken ist, lassen Sie ihn etwas an der frischen Luft trocknen. Wir empfehlen aber nicht die Trocknung an der Sonne, sondern eher im Schatten. Zwar geht es unter der prallen Sonne deutlich schneller, doch die UV-Strahlen sind schädlich für das Material. Mit der Zeit wird es porös und schon bald zeigen sich die ersten Löcher oder Risse. Legen Sie den Drachen deshalb lieber im Schatten aus und warten Sie ein wenig länger. Das ist schonender und genauso effektiv.

Schritt 5: Nachdem Sie die beiden Segel gesäubert haben, wenden Sie sich den Stäben zu. Je nach Drache müssen Sie diese jedes Mal herausnehmen, bevor Sie ihn wegpacken, oder sie bleiben drinnen und werden einfach umgeklappt. Handelt es sich um einen Drachen der ersten Gattung, wischen Sie die Stäbe kurz mit dem Mikrofasertuch ab. Dadurch entfernen Sie irgendwelche Verschmutzungen, welche in die Kanäle gelangt sind.

Schritt 6: Während der Reinigung sollten Sie nicht nur auf die Sauberkeit achten, sondern kontrollieren Sie Ihren Drachen gleichzeitig. Gerade die Stäbe sollten Sie unter die Lupe nehmen, ob hier irgendwelche Schäden zu sehen sind. Schon feine Risse könnten beim nächsten Fliegen dafür sorgen, dass ein Stab bricht. Immerhin muss der Drache einiges an Druck standhalten. Deshalb ist eine Kontrolle immer wichtig, damit er später nicht einfach in der Luft „zerfällt“.

Schritt 7: Nachdem Sie den Drachen gründlich gereinigt und kontrolliert haben, müssen Sie ihn eigentlich nur noch zusammenpacken und wegstellen, bis Sie ihn wiederverwenden. Um die richtige Lagerung kümmern wir uns im Anschluss.

 

Drachen reinigen im Urlaub

Ein Drache bleibt nicht nur zu Hause, sondern auch im Urlaub macht er große Freude – Foto: Pixabay

 

Die Reinigung im Urlaub – Gibt es etwas zu beachten?

Ein Drache bleibt nicht nur zu Hause, sondern auch im Urlaub macht er große Freude. Die Reinigung auf Reisen fällt aber ein wenig anders aus, was zum Großteil daran liegt, dass Ihnen nicht die nötigen Hilfsmittel zur Verfügung stehen. In erster Linie ist es wichtig, dass Sie zwei Mikrofasertücher mitnehmen. Eines, um den Drachen abzuwischen und das andere zum Trocknen. Das Wasser kann hingegen ein größeres Problem sein. Sicherlich könnten Sie Ihren Drachen auch mit kaltem Wasser reinigen, doch dadurch entfernen Sie die Verschmutzungen nicht sonderlich gut. Heißes Wasser ist einfach besser geeignet. Teilweise kommt heißes Wasser direkt aus dem Wasserhahn, meist ist es aber eher lauwarm, was noch vertretbar für die Reinigung ist. Jedoch empfehlen wir nicht, dass Sie den aufgeklappten Drachen bis in Ihr Hotelzimmer mitnehmen. Lieber holen Sie etwas warmes Wasser und reinigen den Drachen anschließend an der frischen Luft. So bekommen Sie keine Probleme mit dem Hotel und auch Beschädigungen gehen Sie aus dem Weg.

Etwas komplizierter wird es bei Wander- oder Radtouren. In der Regel übernachten Sie jetzt nicht in einem Hotel, sondern schlagen irgendwo Ihr Zelt auf. Lassen Sie im Anschluss den Lenkdrachen steigen, kann die nachfolgende Reinigung deutlich aufwendiger sein. Gut ist, wenn Sie direkt an einem Fluss, Bach, See oder anderen Wasserlauf campen. So können Sie etwas Wasser entnehmen, über einem Brenner erhitzen und anschließend den Drachen reinigen. Sicherlich wäre das auch mit Ihrem Trinkwasser möglich, doch sind Sie noch eine Weile in der Wildnis unterwegs, sollten Sie Ihr kostbares Trinkwasser nicht für die Drachenreinigung verschwenden. In solchen Fällen ist es in Ordnung, wenn Sie den Drachen mit einem Mikrofasertuch gründlich abwischen und danach einpacken. Sicherlich ist er jetzt nicht perfekt gereinigt, doch Sie haben auch kein Wasser verschwendet. Sobald Sie wieder Zugang zu Frischwasser haben, können Sie Ihren Freund ordentlich säubern.

Alternativen bei der Reinigung

Die einfachste Methode haben wir oben genannt, denn ein Mikrofasertuch sowie warmes Wasser hat jeder zu Hause. Möchten Sie einen Schritt weitergehen, können Sie sich für ein Dampfgerät entscheiden, wie es zum Beispiel zum Glätten von Hosen oder Gardinen eingesetzt wird. Der heiße Wasserdampf löst den Schmutz und später müssen Sie nur noch einmal darüberwischen. Doch Vorsicht: Nicht jedes Material verträgt die hohe Hitze. Besonders, wenn Sie einen Drachen beispielsweise aus einer Müll- oder Einkaufstüte selbstgebastelt haben, schmilzt das Material einfach. Für Kunststoff ist diese heiße Methode also nicht geeignet, für Polyester oder andere Materialien hingegen schon. Am besten werfen Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung, welche bei jedem guten Drachen beiliegen sollte. Hier können Sie nachlesen, welche Reinigungsschritte der Hersteller empfiehlt.

Einige kommen auf die „tolle“ Idee mit einem Hochdruckreiniger zur Tat zur schreiten. Sicherlich würde er schnell für Sauberkeit sorgen, doch auch den Drachen massiv beschädigen. Immerhin wird das Wasser mit hohem Druck aus dem Gerät geschossen, sodass Sie mitten durch das Material spritzen könnten. Lassen Sie den Hochdruckreiniger deshalb lieber in der Garage und nutzen Sie ihn nur für Materialien, welche nicht ganz so empfindlich sind. Eine etwas ungewöhnlichere Lösung, besonders für den Winter, ist schlichtweg Schnee. Sind Sie also irgendwo unterwegs und haben keine Reinigungsutensilien zur Hand, nehmen Sie etwas Schnee und reiben Sie damit über den Flugdrachen. Schnee ist nur gefrorenes Wasser und kann somit auch zur Reinigung dienen. Das Problem bei der Schneereinigung ist, dass es in der Regel kalt ist. Rubbeln Sie Ihren Drachen jetzt mit Schnee ab, kann er nur bedingt trocknen. Stattdessen friert sogar die dünne Wasserschicht, was wiederum gar nicht gut für den Drachen ist. Insofern ist Schnee nur dann eine Lösung, wenn Sie wirklich nichts anderes haben.

Richtig gelagert – Das machen Sie mit dem Drachen nach der Reinigung

Nachdem der Drachen schön sauber ist, müssen Sie sich mit der Lagerung beschäftigen. Die richtige Lagerung ist wichtig, denn allzu schnell könnten Sie den Drachen beschädigen. In erster Linie ist es wichtig, dass Sie eine passende Drachentasche besitzen. Haben Sie einen Drachen gekauft, wird er in einer solchen Tasche geliefert. Sie dient im Anschluss auch der Aufbewahrung. Haben Sie Ihren Flugdrachen hingegen selbst gebaut, sollten Sie sich eine passende Tasche im Handel kaufen. Wichtig ist dabei, dass diese aus einem robusten, haltbaren und wasserdichten Material besteht. Vermeiden Sie also Taschen aus einfachem Stoff, wie Baumwolle. Stattdessen eigenen sich robuste Materialien, wie Kunststoff, deutlich besser. Finden Sie eine solche Tasche nicht, gibt es noch eine Alternative: einen Kasten, Karton, eine Box oder Schachtel. So etwas in der Art ist hervorragend, solange Ihr Drachen hineinpasst. Er darf nicht unnatürlich gedrückt oder verbogen werden, besonders die Stäbe nicht. Der große Vorteil einer Box ist, dass Ihr Drache im Inneren deutlich besser geschützt ist. Selbst, wenn Sie irgendwas auf den Kasten stellen, wird der Drache nicht geschädigt. Die meisten Menschen werden aber auf die Tasche zurückgreifen, weshalb wir darauf näher eingehen.

 

Keller - Flugdrachen Reinigung und Lagerung

Der Keller und die Garage sind keine idealen Lagerräume für einen hochwertigen Flugdrachen – Foto: Pixabay

 

In welchen Raum sollte der Drachen gelagert werden?

Der richtige Lagerraum ist wichtig, denn verschiedene Umgebungseinflüsse können sich auf den Drachen auswirken. Wir empfehlen nicht den Keller oder die Garage. Sicherlich haben Sie hier immer Platz für einen kleinen Drachen, doch gerade im Winter fallen dort die Temperaturen. Minustemperaturen können den Drachen schaden und zu irgendwelchen Beschädigungen führen. Außerdem ist es im Keller und der Garage häufig recht feucht. Besonders dann, wenn Sie jene auch als Waschraum nutzen. Diese Feuchtigkeit kann sich ebenfalls auf Ihren Drachen auswirken. Suchen Sie deshalb lieber einen Raum, welcher eine angenehme Temperatur und eine geringe Feuchtigkeit bietet, wie zum Beispiel eine Abstellkammer, das Schlaf- oder Wohnzimmer. Hier finden Sie bestimmt ein Plätzchen, wo Sie den Drachen abstellen können. Wichtig beim Raum ist, dass Sie den Drachen nicht direkt neben einer Hitzequelle, wie zum Beispiel der Heizung, lagern. Immerhin kann nicht nur Kälte dem Lenkdrachen schaden, sondern auch übermäßige Hitze. Besonders die Kunststoffteile leiden darunter. Dasselbe gilt übrigens auch für den direkten Sonnenkontakt. Legen Sie den Drachen nirgendwo ab, wo er den ganzen Tag direkt in der Sonne liegt. Selbst, wenn sich der Drache in seiner Tasche befindet, sind die UV-Strahlen schädlich. Zudem erhitzt die Sonne den Inhalt, was, wie bereits erwähnt, nicht sonderlich gut ist.

Worauf gilt es bei der Lagerung zu achten?

Wir haben bereits angesprochen, dass Sie den Drachen nicht in der Nähe von Wärmequellen lagern sollten und auch UV-Strahlen sind schädlich. Es gibt aber noch einige Kleinigkeiten zu beachten. In erster Linie sollten Sie nie irgendwas auf den Flugdrachen stellen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Sie den Drachen irgendwo in die letzte Ecke eines Schrankes quetschen und danach verschiedene Sachen darauflegen. Das ist aber ein großer Fehler, denn das Gewicht, welches jetzt auf dem Drachen lastet, führt schnell zu Beschädigungen. Gerade die feinen Stäbe könnten brechen. Von daher sollten Sie nie irgendwas auf dem Modell lagern. Deutlich besser ist, wenn Sie den Drachen nicht einfach irgendwo hinlegen, sondern hinstellen. Das macht dem Drachen nichts aus und so verhindern Sie auch irgendwas draufzustellen. Außerdem verbrauchen Sie so nicht viel Platz. Zudem ist es möglich, dass Sie die Tasche an einem Haken aufhängen. Viele Taschen bieten passende Halterungen, um den Drachen bequem wegzuhängen. Auch jetzt verhindern Sie, dass irgendwas auf dem Drachen liegt. Weiterhin sollte beachtet werden, dass Sie den Drachen am besten nicht im Auto lagern. Auch, wenn Sie viel mit ihm fliegen und ihn nicht ständig vom Lagerplatz ins Auto legen wollen, ist eine dauerhafte Lagerung im Auto keine gute Idee. In erster Linie schwanken die Temperaturen im Auto immer wieder. Im Sommer ist es darin brütend heiß und im Winter frostig kalt, nicht gerade angenehm für Ihren Freund. Außerdem kann sich Feuchtigkeit im Auto sammeln, was ebenfalls nicht gerade vorteilhaft ist. Sehr viel schlimmer ist aber, wenn Sie noch andere Dinge im Fahrzeug lagern, wie es üblich ist. Solche Kleinigkeiten können beim Fahren auf den Drachen fallen und für Schäden sorgen. Von daher empfehlen wir, dass Sie den Drachen jedes Mal mit aus dem Auto herausnehmen, statt dort zu belassen.

Die beste Lösung: eine Kunststoffbox

Wir haben eine Box oder Schachtel bereits angesprochen, weshalb wir darauf noch einmal näher eingehen wollen. Es ist die beste Lösung, wenn Sie Ihren Drachen sicher aufbewahren wollen. Der Grund ist, dass eine Tasche nur bedingt Schutz bietet. Sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutz, doch sobald Sie irgendwas daraufstellen, kann Ihnen die Tasche auch nicht weiterhelfen. Eine Box aus Kunststoff ist eine deutlich bessere Lösung. Immerhin ist er robuster und Sie können selbst etwas auf den Drachen stellen, ohne dass es zu Problemen kommt. Darüber hinaus haben Sie meist mehr Platz in Ihrer Box, abhängig von der Größe. Dementsprechend lagern Sie darin nicht nur den Drachen, sondern zum Beispiel auch Schnüre oder Zubehör. Das hat den Vorteil, dass Sie alles an einem Ort haben. Die Box hat aber auch einen Nachteil, denn im Vergleich zur Tasche benötigt sie mehr Platz. Das müssen Sie zuvor berücksichtigen.

Aufgebauter Drachen lagern – Was nun?

Gerade bei komplizierten Lenkdrachen ist es schon beinah normal, dass jene nach dem Einsatz nicht wieder feinsäuberlich auseinandergebaut werden. Oftmals ist das zu viel Arbeit, weshalb jene komplett weggestellt werden. Das ist natürlich nur möglich, wenn Ihnen den nötigen Platz zur Verfügung steht. Das Problem beim aufgebauten Drachen ist also, dass er nicht überall gelagert werden kann. Sie können den großen Drachen nicht ins Schlafzimmer oder Wohnzimmer stellen, wo er schlichtweg zu viel Fläche einnehmen würde. Deshalb legen wir Ihnen ans Herz, dass Sie Ihren Drachen immer auseinanderbauen. Es ist zwar mehr Arbeit, doch dafür sind Sie bei der anschließenden Lagerung flexibler. Besonders, da Sie den Drachen somit nicht zwangsweise in der Garage, auf dem Dachboden oder im Keller verstauen müssen, weil Sie ansonsten nirgendwo Platz finden. Etwas anders sieht es bei kleinen Drachen aus, wie auch die selbstgebastelten Varianten. Sie sind meist nicht sehr groß und können teilweise sogar an die Wand gehängt werden. Nun gilt aber dasselbe, wie beim zusammengeklappten Drachen. Legen Sie ihn nirgendwo ab, wo er mit Feuchtigkeit, Schmutz oder UV-Strahlen in Kontakt kommt. Sicherlich ist ein selbstgebastelter Drachen deutlich günstiger, dass bedeutet aber noch lange nicht, dass es Ihnen egal sein sollte, ob er die Lagerung überlebt oder nicht. Außerdem haben Sie viel Zeit investiert, was Sie ebenfalls bedenken sollten. Ideen für außergewöhnliche Drachen finden Sie im übrigen in unserer Patentschriftsammlung*.

 

Drache auf Reisen - Reinigung und Pflege

Auch auf Reisen macht das Fliegen mit dem Drachen einfach Spaß. Gerade, wenn Sie ans Meer fahren, wo die Winde hervorragend für ein kleines Abenteuer in den Lüften sind – Foto: Pixabay

 

Der Drachen auf Reisen – Worauf ist jetzt zu achten?

In den meisten Fällen lassen Sie den Drachen irgendwo in der Nähe Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung steigen. Das muss aber nicht sein, denn auch auf Reisen macht das Fliegen mit dem Drachen einfach Spaß. Gerade, wenn Sie ans Meer fahren, wo die Winde hervorragend für ein kleines Abenteuer in den Lüften sind. Jedoch gibt es nun einige Aspekte zu beachten, damit der Drache auch heil am Zielort ankommt. Erneut gilt, dass Sie nichts auf den Drachen stellen sollten. Die Ausnahme ist natürlich wieder das Modell in der Box. Jedoch ist eine solche Box meist zu sperrig, wenn Sie im Kofferraum auch noch Ihr Gepäck unterbringen wollen. Vorteilhafter zeigt sich jetzt eine Tasche, denn sie ist deutlich kleiner und leichter. Im Idealfall räumen Sie zunächst Ihr Gepäck in den Kofferraum ein. Es ist jetzt ganz normal, dass irgendwo kleine Zwischenräume entstehen. Genau dort kann der Drachen gelagert werden. Aber Vorsicht: Zwängen Sie den Drachen nicht mit viel Gewalt in den Zwischenraum, denn im Handumdrehen brechen die Stäbe. Versuchen Sie lieber etwas Platz zu schaffen, damit Sie den Drachen ganz einfach dazwischenschieben können. Wichtig: Achten Sie darauf, dass das Modell bei der Fahrt nicht hin- und herfällt. Das gilt auch für das restliche Gepäck. Zu leicht könnte etwas auf den Drachen fallen und ihm Schaden zufügen. Möchten Sie im Anschluss Ihren Flugdrachen steigen lassen, können Sie das nicht mehr. Von daher müssen Sie beim Transport besonders vorsichtig mit Ihrem kleinen Freund umgehen.

Das Fazit zur Reinigung und Lagerung

Der Spaß beim Drachenfliegen ist unbeschreibbar, denn schon die Jüngsten unter uns lieben es den Drachen durch die Lüfte sausen zu lassen. Allerdings sollten Sie nach dem Flugspaß Ihren Drachen nicht einfach zusammenklappen und wegpacken, sondern eine gründliche Reinigung ist ein Muss. Die Säuberung hat einen einfachen Grund: Verschmutzungen und Ähnliches belasten die Materialien und können im schlimmsten Fall zu Schäden, wie Löchern, führen. Genau das müssen Sie verhindern, besonders bei einem hochwertigen und teuren Lenkdrachen. Die Reinigung an sich ist nicht sonderlich kompliziert und Sie benötigen eigentlich nur heißes Wasser und ein Mikrofasertuch. Schon können Sie zur Tat schreiten. Vermeiden Sie die Verwendung von irgendwelchen Reinigungsmitteln, denn oftmals sind sie zu aggressiv, wodurch es zu Beschädigungen kommt. Jedoch müssen Sie sich nicht nur mit der Reinigung beschäftigen, sondern die Lagerung ist mindestens genauso wichtig. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Drachen vor Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Schmutz schützen. Zugleich sollten Sie nicht irgendwas auf den Drachen legen, da ein hohes Gewicht leicht die Stäbe zum Brechen bringt.